Gnocchi & Friends Day 2026: Wie eine Unkonferenz echte Zusammenarbeit auslöst

Ein ganzer Tag. Keine Pitch-Decks, keine klassischen Vorträge, sondern Strategie zum Mitdenken, vier Workshops und ein BarCamp, das die Community selbst gestaltet. Am 15. Oktober 2026 fand der G&F Day in Luzern statt. Er war anders als erwartet. Besser.
Was ist ein BarCamp?
Ein BarCamp ist eine offene Konferenz, deren Sessionprogramm die Teilnehmenden vor Ort gemeinsam festlegen. Keine passiven Zuhörerinnen und Zuhörer, sondern aktive Teilnehmende: Alle können eine Session einbringen und moderieren. Für uns war das die passende Methode. Wir geben den Raum, die Community gestaltet den Inhalt. Das ist nicht nur Partizipation, das ist echte Co-Creation.

Der Ablauf des G&F Day in Luzern
- Vormittag: Aldo und das Steering Board stellten die Strategie vor: Vision, Mission, Werte und Positionierung. Danach liefen vier Workshops parallel.
- Mittag: Gemeinsames Essen in der Mensa und Zeit für Austausch abseits des Programms.
- Nachmittag: Drei BarCamp-Runden mit Sessions direkt aus der Community.
- Ab 17.00 Uhr: Beer & more – Networking bei Bier und Snacks.

Vier Workshops, vier Perspektiven auf KI
Organisation neu denken, bevor KI beschleunigt
Dejan Popovic stellte die Organisation ins Zentrum: zuerst Strukturen, Prozesse und Entscheidungswege hinterfragen, dann beschleunigen.
KI-Bildwelten sicher einsetzen
Didier Quarroz und Denis Berger widmeten sich dem Weg vom Briefing bis zur Veröffentlichung – mit Urheberrecht, Nutzungsrechten, Datenschutz und klaren Prozessen.
Wenn Wissen zur Tür hinausgeht
Lukas Huber beschäftigte sich mit KI-Wissensmanagement im B2B: Wie lässt sich Erfahrungswissen bewahren, damit es nicht mit einzelnen Personen verschwindet?
AI-First, aber nicht blind
Thierry Gilgen ging der Frage nach, wie sich eine Organisation mit KI-Agenten aufbauen lässt, ohne Budget, Code und Kontrolle zu verlieren.

Was wir über echte Zusammenarbeit gelernt haben
1. Echte Fragen sind stärker als fertige Antworten
Die Sessions mit dem meisten Engagement boten keine fertigen Lösungen an. Sie stellten echte, unbequeme Fragen. Wie gehen wir mit KI um, ohne sie zu dämonisieren? Wie bleibt Marketing authentisch in Zeiten von KI-generierten Inhalten?
2. Co-Creation braucht Zeit – und sie ist es wert
Die BarCamp-Runden waren intensiv. 45 Minuten pro Session klingen kurz, reichten aber. Weil die Menschen wirklich dabei waren und am Ende das Ergebnis zählte.

3. Community ist mehr als Netzwerk
Die Gespräche beim Mittagessen und an der Bar waren die Orte, an denen Verbindung entstand. Menschen, die sich vorher nicht kannten, fanden gemeinsame Themen.

Was kommt als Nächstes?
Der G&F Day wird zu einem regelmässigen Format, zweimal jährlich. Parallel arbeiten wir an den Angeboten, die wir intern vorgestellt haben: Schulungen, Coaching und strategische Begleitung. Alles im selben Spirit: ungezwungen, nahbar und ergebnisorientiert.
Wer diese Arbeitsweise im eigenen Unternehmen erleben möchte, findet bei uns massgeschneiderte KI-Schulungen für Unternehmen, KI-Workshops für Teams und strategische KI-Beratung. Gemeinsam arbeiten wir an den Fragen, die für Ihre Organisation relevant sind.
Unser Fazit: Gemeinsam Fragen stellen und Antworten entwickeln
Ein Event zu machen war nicht das Ziel. Das Ziel war, Menschen zusammenzubringen, echte Fragen zu stellen und gemeinsam Antworten zu entwickeln. Das ist gelungen – und das ist erst der Anfang.
Danke an alle, die dabei waren: das Team, die Community und die Partner. Ihr habt diesen Tag zu dem gemacht, was er war.





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